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Balduinstein hat neben einer Bahnstation, gepflegten Hotels, Speisegaststätten, Privatpensionen und Ferienwohnungen, eine kath. Kirche, eine evang. Kirche (3 km entfernt in Cramberg), einige Ärzte, eine Bäckerei und eine Metzgerei, die Ruine "Burg Balduin" die als Jugendburg genutzt wird, und Schloss Schaumburg ,eine Schiffsanlegestelle für das Passagierschiff “Wappen von Limburg” und seit 1998 einen Bootsverleih ,sowie eine neu angelegte Lahnpromenade . Wir würden uns freuen, Sie demnächst als Gast in Balduinstein begrüßen zu dürfen. Im Jahre 1319 beginnt Erzbischof Balduin von Trier mit dem Bau einer Burg unterhalb der den Westerburgern gehörenden Schaumburg. 1321 verleiht Kaiser Ludwig der Bayer Balduinstein Stadtrechte. Balduin erhebt das nach ihm benannte Balduinstein zum Amt und übergibt es 1335 dem Ritter Dietrich von Staffel. Nach mehreren Ausbauphasen der Burg im 14. und 15. Jahrhundertunter den Stafflern beginnt in der Mitte des 17. Jahrhunderts der Verfall. Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges 1648 erteilt der Kürfurst 1665 die Abbruchgenehmigung, 1680 stehen dann nur noch die Mauern. Hunger und Pest lassen die Einwohnerzahl Balduinsteins von 40 auf 8 Familien schwinden. Um 1660 beginnt in Balduinstein der Abbau von Brauneisensteinvorkommen, später die Gewinnung von Lahnmarmor. Während der Eisensteinabbau bereits um 1875 wieder eingestellt wird, wird Marmor bis 1927 gebrochen. Balduinstein hat heute ( Stand 30.10.2008) 19 Straßen und insgesamt knapp 600 Einwohnern, die derzeit im schönen Ort an der Lahn leben.
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